Sexy on the Beach – Eco friendly Swimwear Guide

Fair Fashion, Eco Fashion und nachhaltige Mode: Eco friendly Swimwear Guide: Label Mara Hoffmann

Aqua-Planing: Wir stellen euch die besten nachhaltigen Bademodelabels vor. Sexy Bikinis, sportliche Badeanzüge für Surfergirls oder hippieske Beachwear für Standnixen – bei unserem Eco friendly Swimwear Guide dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. 

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MARA HOFFMAN – Bikini-Kunst aus recyceltem Nylon
Hui, und wir starten gleich mit einem meiner absoluten Lieblingslabels!!! Mara Hoffmannein Label, das ein bisschen so ist, als hätten sich Isabel Marant, Stine Goya und Alice im Wunderland zusammen getan. Die grafischen Muster, Regenbogenfarben, Schnürungen, High Waisted Höschen, raffinierten Passformen,  ungewöhnlichen Cut Outs und Häkelbikinis verströmen eine Mischung aus Boho-, Hippie- und Fairy Tale-Flair. Die New Yorker Designerin weiß ganz eindeutig, was Frauen wollen (oder zumindest, was Fenja und ich wollen) – nämlich Bademode, die an Sonnenuntergänge und Regenbogen, tropische Vegetation und Vogelschwärme am Abendhimmel erinnern. Die verspielt und bequem, sweet und hot zugleich sind. Kein Wunder, das Mara Hoffmans Bademode an Gemälde, beziehungsweise an zeitgenössische Kunst erinnert: Die Designerin hat am renommierten Central Saint Martins College of Arts & Design in London studiert. Oooooh, und wehe, man wirft einen Blick auf die Resortwear und die Kleider und die Jumpsuits!! Kann bitte jemand die Aufgabe übernehmen, Mara Hoffmann bei uns in Europa (am liebsten Hamburg) zu vertreiben?

 

Inaska Swimwear – Smarter Sportbikini aus 78% ECONYL® Garn
Der Name des Frankfurter Labels Inaska Swimwear setzt sich aus den Vornamen der beiden Gründerinnen KatharINA und FranziSKA zusammen. Wie es zur Label-Gründung kam? Die passionierte Beach-Volleyballerin Franziska war auf der Suche nach einem formstabilen und passgenauen Sportbikini im coolen Design, Katharina wiederum war eher an einem schnörkellosen Alltagsmodell, ohne störende Knoten und Verschlüsse, interessiert. Weil es das so in der Form nicht gab, beschlossen sie, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und ihr Wunschmodell zu kreieren. Herausgekommen sind Sportbikinis, die perfekt sitzen (und halten) und aus recycelten Fischernetzen, Teppichresten und Plastikmüll in Portugal produziert werden. Das innovative und umweltschonende Garn, das zum Einsatz kommt, nennt sich ECONYL® und ersetzt somit herkömmliches Polyester durch 100% recyceltes Polyester. Ob beim Beachvolleyball, Kitesurfen, Wellenreiten, Stand Up Paddling oder Wakeboarden – die Bikinis halten, was sie versprechen und bleiben genau dort, wo sie hingehören. Unfreiwillige Busen- oder Poblitzer adé. Und getreu dem Motto, wenn schon etwas Eigenes machen, dann auch richtig, kommen 20 Cent von jedem verkauften Artikel der Initiative Surfrider Foundation, die sich für saubere Meere einsetzt, zugute.

 

JOSEA – Surfwear made in Germany
Weil die leidenschaftliche Surferin Jocelyn Kotulla, die auf St. Pauli in Hamburg lebt, partout keinen Bikini finden konnte, der ihren Anforderungen genügte – sprich ein Modell, mit dem man auch Wellenreiten gehen kann, ohne halbnackt aus dem Wasser zu steigen, weil alles verrutscht ist – entwarf sie nach drei Jahren erfolgloser Suche kurzerhand ihre eigene Surfwear-Linie Josea. Das Ergebnis: Bademode, deren Look an ebenso lässige wie bequeme Yogawear erinnert. Die Linie zeichnet sich durch grafische Ethno- und Allover-Prints sowie durch softe, pastellige Töne aus. Im Repertoire: Mini Surfshirts, Trägertops, sportliche Bikinis, Surf Shirts, Surf Suits und Leggins mit integriertem UV Schutz. In den Outfits wirken selbst absolute Surf-Grätschen obersportlich! Die Teile werden komplett in Deutschland gefertigt, auf Plastikverpackungen wird selbstverständlich verzichtet.

 

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MYMARINI – Hamburger Swimwear für Surfergirls
Seit die Hamburgerin Mareen Burk ihr Eco Swimwaer Label Mymarini im Herbst 2013 gelauncht hat, muss sie sich um Berichterstattungen keine Sorge machen. Kein Wunder: Man sieht den Bikinis und Einteilern auf den ersten Blick an, dass sie extrem hochwertig verarbeitet sind, dementsprechend lange halten und vor allem verdammt gut sitzen. Und dank »Mini-Shape«-Effekt schmeicheln sie der Figur. Die Zielgruppe? Surferinnen, Wassersportlerinnen und Frauen, die genauso viel Wert auf Funktion und Design wie auf eine ethisch korrekte Fertigung legen. Mareen, übrigens selbst leidenschaftliche Surferin, liegt eine ebenso transparente wie nachhaltige Herstellung am Herzen. Die Bademode ist frei von Giftstoffen, die Stoffe bezieht sie aus Italien, designed und gefertigt wird in Deutschland. Der Look: unifarbene oder zweifarbige Swimwear, alle Teile können von beiden Seiten getragen werden und sämtliche Teile sind in jeweils drei Größen erhältlich und können untereinander gemixt werden.

 

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ALLSISTERS – sexy Beachwear für Bondgirls
Die Lizenz zum Schwimmen und Räkeln: Das in Barcelona beheimatete Label allSisters fertigt Swimwear aus recycelten Materialien, die so verrucht sexy daher kommt/inszeniert wird, dass selbst die ikonische James Bond Sirene Ursula Andres im Vergleich dazu wie das nette Mädchen von nebenan wirkt. Die Devise: Black & White only, gewürzt mit großzügigen Cut Outs,

 

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E.A.SEAWEAR – Häkel- und Strickbademode im 60er-Jahre Look
Das von der Kostümbildnerin Eva Swoboda und der Kommunikations-Designerin Anna Berger gegründete Bademodenlabel e.a.seawear fusioniert Handarbeit und modernes Design und liefert die besten (schwimmenden) Beweise, dass Häkel- und Strickerzeugnisse verdammt kleidsam und sexy sein können und nicht zwangsläufig ein Dasein als Topflappen fristen müssen. Sämtliche Strickmodelle werden in einer kleinen Strickerei in Gütersloh produziert. Das Häkeln übernimmt eine Gruppe handarbeitsbegeisterter, älterer Damen in Berlin. Auf der Webseite von e.a.seawear werden die fleißigen Handarbeiterinnen auf sehr charmante Weise vorgestellt.

 

Peppermynta-Fair-Fashion-Eco-Swimwear-Twothirds_TWOTHIRDS – Surfwear aus Recycling-Polyester
Dem baskischen Surf- und Streetwear Label Twothirds liegen nicht nur coole Designs am Herzen, sondern auch die Erhaltung der Meere. Deshalb fertigt das Label Bikinis und – endlich auch mal was für die Männer – lässige, schnickschnackfreie Boardshorts aus Recycling-Polyester, sprich aus PET-Flaschen, die als gigantische Müllstrudel in unseren Weltmeeren zirkulieren. Also unbedingt für diesen (oder kommenden) Sommer vormerken! Die niedlichen Triangel-Bikinis mit Wassertröpchen-Prints sind für faire 68 Euro zu beziehen, die Shorts kosten faire 58 Euro.

 

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LALESSO – Swimwear aus Kenia
Wer beim Anblick der Prints und Farbkombinationen nicht angefixt ist (und kurzen imaginären Kontostand-Check macht), hat anscheinend vergessen, seine Kontaktlinsen einzusetzen. Das kenianische Label Lalesso fertigt unter anderem Kaftans, Bikinis und Bandeau-Badeanzüge. Die Kreationen sind inspiriert von den farbenfrohen, gemusterten ostafrikanischen Baumwolltüchern namens Khanga, die traditionell von Swahili Frauen getragen werden. Die Swimwear wird unter fairen Bedingungen in Kenia und Südafrika gefertigt. Das Unternehmen fördert somit die einheimische Textilindustrie und arbeitet darüber hinaus mit der Initiative Wildlife Works www.wildlifeworks.com zusammen. Zu beziehen ist die wunderschöne Bademode unter anderem auch über yoox.com.

 

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MARGARET AND HERMIONE – märchenhafte Swimwear aus Wien
Fishing for compliments haben die beiden Gründerinnen des Wiener Swimwear Labels Margaret and Hermione nicht nötig. Die bekommen sie nämlich von ganz alleine. Die beiden Labelbetreiberinnen, die unter Raf Simons an der Wiener Universität der angewandten Künste studiert haben, sowie für Alexander McQueen gearbeitet haben, ergänzen sich aufs Feinste: Während Barbara Gölles für das Design verantwortlich ist, verliert sich Illustratorin Andrea Kollar in filigranen, verspielten Alloverprints. Für ihre Kreationen verwenden die Designerinnen recyceltes Polyamid. Genauer gesagt alte Fischernetze: Gölles und Kollar sammeln herrenlos herumtreibende Netze ein (in denen jährlich tausende Meeresbewohner sterben), fertigen Garne daraus und verarbeiten diese schließlich zu Bademodestoffen. Eine grandiose Wiedergeburt. Der lautmalerische, märchenhafte Labelname ist übrigens eine Reminiszenz an die (Vornamen der) Großmütter der beiden Gründerinnen.

 

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UNDER PROTECTION – Bademode aus recyceltem Polyester
Alles unaufgeregt Schöne kommt aus Kopenhagen: So auch das dänische Label Under Protection. Das Label fertigt (neben Lingerie und Sleepwear) verdammt stylische und formschöne Bademode aus nachhaltigen Materialien wie Tencel, Bambus, Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester. Die Kollektion ist klein aber fein und variiert – weil weniger mehr ist – lediglich zwischen einem plakativem Palmenprint und Teilen in zeitlosem, elegantem Schwarz. Details wie sexy Kordel-Elemente oder Reißverschlüsse sorgen für das gewisse Etwas. Produziert wird in Indien, dort wird der Fertigungsprozess von der Fair Wear Foundation kontrolliert.

 

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ECO GYPSY – Swim- und Beachwear im Boho-Stil
Bademode für Gypsies, Nomadinnen, Abenteurerinnen – kurz für Gypsetter: Das Eco Label und Online Reisemagazin Eco Gypsy vertreibt handgefertigte, extrem raffiniert geschnittene und mit Muschelelementen verzierte Häkelbikinis und Badeanzüge, an denen Mann garantiert am liebsten sofort rumfummeln möchte, weil sie so unglaublich verführerisch aussehen…

 

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BIKYNI – minimalistische Normcore Bademode
Die Bademode von Bikyni ist funktional und sexy zugleich und zeichnet sich durch klare Schnittführungen, eine nahtlose Verarbeitung sowie einen zeitlosen Look aus. Die reduzierten Styles sind jeweils in unterschiedlichen (beinahe ausschließlich Uni) Farben erhältlich und lassen sich nach dem Motto Mix & Match nach Lust und Laune miteinander kombinieren. Das Motto? Keep it simple. Diese Philosophie spiegelt sich angenehmerweise auch in der Preisgestaltung wider. Egal, ob Hipster, String, Bustier oder Triangel-Top – sämtliche Bikini-Ober- und Unterteile kosten umgerechnet jeweils ca. 45 Euro und die Badeanzüge jeweils ca. 80 Euro.

 

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JUNGLEGURL – Bademode aus Vintage-Stoffen mit Mexiko-Flair
Unter dem Namen JungleGurl designed und fertigt die Tochter eines Surfers (namens Jungle) im Sonnenstaat Kalifornien Badeanzüge und Bikinis mit Mexico-Flair. Ihr Markenzeichen: Sie fusioniert Californian Beachwear mit folkloristischer, mexikanischer Handwerkskunst. Durch Hinzufügen verspielter Vintage-Elemente wie beispielsweise Bommeln in leuchtenden Farben oder bunten Web-Elementen, wie man sie von Mexikodecken kennt, verpasst sie schlichten Badeanzügen und Bikinis das gewisse Etwas und kreiert echte Liebhaberstücke. Neben Swimwear designed JungleGurl auch Tops und Hosen aus Vintage-Stoffen sowie wunderschöne Tücher (die man zu Röcken oder Kleidern drapieren kann) im Shibori-Look (eine japanische Batiktechnik, bei der mit Indigo gefärbt wird). Ein Austausch der Kulturen, an denen sich Trump ein Beispiel nehmen könnte…

 

 

Und hier findet ihr noch jede Menge weitere Eco Swimwear Labels:

Under The Same Sun

Patagonia

La Isla

Vitamin A

Ruby Moon

Shapes in the Sand

Luz

Vaute Couture

Daiva

Liar

Cali Dreaming

anekdot

Elle Evans

Auria

Araks

Mime Swim

 

PS: Nicht wundern, wenn ihr nicht alle abgebildeten Bikinis oder Badeanzüge in den jeweiligen Online Stores entdeckt – es handelt sich teilweise um Kollektionen aus dem Vorjahr. Dafür sind in der Zwischenzeit jede Menge neue hübsche Modelle hinzugekommen!

Fotos: PR

Und hier geht’s zu unserem Fair Fashion Jeans Guide!