Green in the City Guide: Eco Amsterdam Tipps

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In unserem GREEN IN THE CITY GUIDE präsentieren wir internationale Metropolen von ihrer grünsten Seite. Diesmal: Eco Amsterdam Tipps. Diese Stadt hat viel zu bieten: Bezaubernde Flohmärkte, coole Vintage Stores & beruhigend schöne Parks.
Schmale Grachten mit verwunschenen Brückenbogen, windschiefe Giebelhäuschen, hippieske Hausboote, urige Cafés, farbenprächtige Blumen- und Trödelmärkte, mit Kind und Kegel beladende Lastenräder, die von gut gelaunten, oft bildschönen Menschen (vor allem Frauen) lässig durch die Gegend bugsiert werden (und sperrige SUVS alt & deplatziert wirken lassen), gardinenlose Fenster, die tiefe Einblicke in das beinahe ausnahmslos stilvolle Innenleben der niederländischen Behausungen gewähren – das ist Amsterdam. Und natürlich noch viel mehr. Wer einmal in der kleinen Metropole gelebt hat, fühlt sich sehr schnell sehr heimelig dort und möchte so schnell nicht mehr weg. Anbei ein Best-of an grünen Gelegenheiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Nukuhiva

NUKUHIVA
Keine fünf Minuten vom Amsterdamer Hauptbahnhof entfernt, liegt der Fair Fashion Store Nukuhiva. Der Shop ist eine wahre Fundgrube in Sachen nachhaltiger Fashion Labels. Neben bekannten Eco-Labels wie Armedangels, Kuyichi, L’Herbe Rouge oder Wunderwerk lassen sich hier auch wunderbare, kleine Newcomer-Labels wie beispielsweise Diente de Leon und Inti Knitwear entdecken, sowie die extrem schön verpackten Schokoladen von Choccolate Makers oder die puristischen Duftkerzen von Woo. Haarlemmerstraat 36, 1013 ES Amsterdam

 

Dophert

DOPHERT VEGAN FOOD & GOODS
Der vegane Lunchroom DopHert Vegan Food & Goods bietet nicht nur verdammt gesunde und vor allem schmackhafte Gerichte an, sondern auch Workshops, in denen einem die feinen Kniffe der veganen Küche vermittelt werden, sowie einen Catering Service an. Jeden ersten Donnerstag im Monat richten die Lunchroom-Betreiber üppige 3-Gänge-Dinner an. Spaarndammerstraat 49, 1013 ST Amsterdam

 

Sukha

SUKHA
Betreten auf eigene Gefahr (online wie offline): Das gemütliche Warenhaus Suhka vertreibt ausschließlich handgemachte und aus natürlichen Materialien gefertigte Produkte. Wohnaccessoires wie Decken, Kissen, Schaukeln oder Hängematten außerdem Papeterie und Strickwaren. Den Erzeugnissen sieht man bereits von Weitem an, dass sie mit austauschbarer Massenware nichts gemein haben und dass man ziemlich lange (wenn nicht sogar ein Leben lang) Freude an ihnen haben wird. Kein Wunder, schließlich werden die zeitlos schönen und hochwertigen Produkte unter der Regie der beiden Betreiber Irene Mertens und Sam IJsbrandy gemeinsam mit lokalen Manufakturen in einigen der ärmsten Regionen Nepals und Indiens produziert. So wie filigranen Girlanden aus handgeschöpftem Papier oder die kuschelweichen XL-Cardigans aus 100 Prozent Wolle. Zusätzlich zu dem Shop haben die beiden mit der Suhka Foundation eine Stiftung ins Leben gerufen, die benachteiligten Kindern in Nepal eine schulische Ausbildung ermöglicht und damit die Aussicht auf spätere finanzielle Unabhängigkeit. PS: Sukha bedeutet auf Sanskrit übrigens »Glück«! Haarlemmerstraat 110, 1013 EW Amsterdam

 

CafeLatei

CAFÉ LATEI – VINTAGE CAFÉ
Das Café Latei liegt nur einen Steinwurf vom berühmt berüchtigten Amsterdamer Rotlichtviertel entfernt, im Zeedijk, einer quirligen Straße, in der (und auch in deren Seitenstraßen) zahlreiche Cafés, Restaurants, Boutiquen, Bars und Galerien lokalisiert sind. Von außen läuft man glatt daran vorbei, sobald man es jedoch betreten hat, kann man sich gar nicht sattsehen: Das Mobiliar des zweistöckigen Cafés besteht zu 100 Prozent aus eklektisch zusammen gewürfelten Vintage-Teilen, die für eine »gezellige« Wohnzimmeratmosphäre sorgen und die man allesamt käuflich erwerben kann. An der Decke hängt ein Meer aus Lampen, von denen man am liebsten jede zweite mitnehmen würde. Die Speisen, auch das Brot, sind hausgemacht. Und die Kuchen (unter anderem mit dicken, karamellisierten Walnussstücken) schmecken allesamt göttlich, beziehungsweise nach Großmama. Zeedijk 143, 1012 AW Amsterdam

 

Noordermarkt

NOORDERMARKT – FLOHMARKT & WOCHENMARKT
Jeden Samstag und jeden Montag findet jeweils von 9 Uhr bis ca. 14 Uhr entlang der Prinzengracht auf dem Platz rund um die Noorderkerk einer der schönsten Flohmärkte von Amsterdam statt. An Montagen teilt sich der Markt in einen Trödel- und Wochenmarkt mit Antiquitäten auf der einen Seite  und Blumenhändlern, Käse- Brot- Kräuter- Antipasti- Fisch- und Fleischständen auf der anderen Seite auf. Ob ofenwarme Galettes, frische Austern, hausgemachte Pesto oder frisch gepflückte Steinpilze – wem hier nicht das Wasser im Mund zusammenläuft, ist selbst Schuld. Liebhaber von ausgefallener und hochwertiger Vintage Kleidung kommen Samstags auf ihre Kosten. Straßenmusiker sorgen dafür, dass die ohnehin zauberhafte Atmosphäre noch zauberhafter ist. Tipp: In dem Café Winkel 43, das direkt am Noordermarkt gelegen ist, gibt es Amsterdams besten Appeltaart – anstehen lohnt sich. Noordermarkt 48, 1015 NA Amsterdam

 

Stach

STACH FOOD
Tante Emma Laden reloaded: Ob zum Mitnehmen oder Sofortverspeisen, zum Aufwärmen für später oder zum Bestellen – in den zahlreichen Stach Food Filialen, die über die ganze Stadt verteilt sind, gibt es jede Menge leckere und sehr stilvoll verpackte (natürlich, wir sind schließlich in den Niederlanden!)  Lebensmittel wie beispielsweise Avocado Spirulina Smooties, Kokosjoghurt mit Granola, frisch belegte «brodjes» oder Linsencurry mit Zitronenchutney. Außerdem gibt es in Overeen (in der Nähe vom Badestrand-Ausflugsort Zanvoort) Zan eine Burger Bar, in der die perfekten, handgemachten Burger serviert werden.

 

SLA

SLA
Da habt ihr den Salat: Allerdings im aller positivsten Sinne, denn bei Sla stehen ausschließlich Salate, Suppen, Säfte und Snacks aus saisonalen, lokalen und frischen Zutaten auf der Karte. Weil das alleine auf Dauer jedoch ein wenig langweilig wäre, ist der Kunde König und darf sich die Salate (ebenso wie die Säfte) nach Lust und Laune zusammenstellen. So erfahren Blattsalate durch Zutaten wie Quinoa, Couscous, Avocado, Falafelbällchen, Reisnudeln, Buffelmozarella, Sesam, Pekannüssen und Pecorino sowie durch ungwöhnliche Dressings ein phänomenales Upgrade. Unbedingt probieren – das Dressing mit Orange, Harissa, Koriander und Tahin! Weil das Konzept so erfolgreich ist, gibt es inzwischen bereits fünf Filialen in Amsterdam – eine zentraler gelegen als die andere.

 

Merkelbach

MERKELBACH
Auf dem Landgut Frankendael befindet sich noch ein weiterer wunderbares Restaurant: Versteckt hinter dem Herrenhaus Huize Frankendael, liegt das ökologische Restaurant Merkelbach. Mitten in dem 7 ha großen ökologischen Naturgebiet gelegen, umgeben von Sumpf, Dünen sowie zahlreichen Wanderwegen ist das Merkelbach eine wahre Oase, die mit Vorliebe tagsüber von Wanderern  aufgesucht wird. Einen besseren Ort für eine kleine Verschnaufpause kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Passend zur entschleunigenden Umgebung, sind die Betreiber des Restaurants Freunde der Slow Food Philosophie. Wer Glück hat, ergattert einen Platz auf der Sonnenterrasse und genießt die Aussicht auf den anmutigen, im 18. Jahrhundert und im französischen Stil angelegten Garten. Auf dem historischen Gelände finden übrigens auch regelmäßige Ausstellungen und Performances statt. Middenweg 72, 1097 BS AmsterdamEauAmsterdamEAU D´AMSTERDAM
Stadt, Baum, Duft: In Berlin flaniert man ‚Unter den Linden’, während Paris die Stadt der Platanen ist. Amsterdams ‚Key Tree’ ist die gute alte Ulme – über 75.000 haben ihre Wurzeln in der niederländischen Metropole geschlagen. Der Duft Eau d’Amsterdam, kreiert von Saskia Hoogendoorn & Lieuwe Martijn Wijnands, ist eine Hommage an den anmutigen Baum, der das Stadtbild Amsterdams bereits seit Jahrhunderten prägt und dessen Blütenregen im Frühjahr wie Schneegestöber anmutet. Die Bäume säumen seit jeher den halbmondförmigen Grachtengürtel, der seit einigen Jahren sogar zum Weltkulturerbe zählt. Wer Frühlingsgefühle oder Amsterdam-Flair zum Aufsprühen möchte, für den dürfte der Duft in dem Retroflakon, der auf Akkorden aus Ulmenblättern sowie Ulmenholz basiert, genau das Richtige sein. Eau d’Amsterdam wird in zahlreichen Amsterdamer Shops und natürlich auch online vertrieben. 50 ml kosten 58 Euro. Verschickt wird weltweit. Daneben sieht Kölnisch Wasser ziemlich alt aus…

Und hier geht es zum Teil 2 von unserem Green City-Guide Amsterdam.

Fotos: PR