Jelenas Soulfood – Superfood-Schokolade

Superfood Schokolade mit Nüssen und Früchten
Wusstet ihr, dass man nur drei Zutaten benötigt, um daraus super leckere und dazu auch noch gesunde Superfood-Schokolade zu machen? Zum Garnieren kann man dann wild experimentieren: Zu meinen Lieblingen gehören getrocknete Früchte, Beeren und jegliche Nüsse und Samen. Da die hausgemachte Superfood-Schokolade schneller schmilzt, als die im Laden gekaufte Schokolade (mit Kakaobutter und raffiniertem Zucker zubereitet) empfiehlt es sich, die Schokotaler im Kühlschrank oder im Gefrierfach aufzubewahren. Mir schmeckt sie kalt eh am besten.

Wenn es sich um rohen Kakao handelt, hat Kakao wirklich die Berechtigung, den Beinamen Superfood zu tragen. Denn der verarbeitete, mit Zucker, Milchpulver, (…) verbundene und erhitzte Kakao enthält leider nicht mehr viel Gutes, sondern viele Kalorien und gesättigte Fettsäuren. Die schmecken vielleicht ganz lecker (besonders weil man von klein an daran gewöhnt ist), jedoch machen sie süchtig und sind weder für Zähne noch Körper gesund. Die rohe Kakao-Variante hingegen ist reich an Magnesium und schützt die Zellen mit wichtigen Antioxidantien. Wenn Ihr die volle Breitseite der Inhaltsstoffe auskosten wollt, ist es wichtig, den rohen Kakao nicht über 42 °C zu erhitzen. Ich verwende nur noch rohen Kakao in meinen Rezepten und versuche dabei, den Kakao nicht zu backen. Beim Kauf einfach auf den Zusatz »Rohkostqualität« oder »raw« achten. Man braucht übrigens von rohem Kakao nicht so viel, denn er ist viel intensiver im Geschmack!

Nüsse und Früchte sind ideal zum Verzieren der Superfood-Schokolade


KOKOSÖL – der Immunbooster
Kokosöl ist eines der wenigen Öle, die man bedenkenlos hoch erhitzen kann, da es einen sehr hohen Rauchpunkt von 200°C hat. Es eignet sich besonders gut zum Braten, wofür normales Olivenöl lieber gemieden werden sollte. Kokosöl ist eines der besten Fette, das man verwenden kann. Obwohl es einen so hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat, die ja bekanntlich nicht so gesund sind. Denn hier handelt es sich nicht um die schlechten langkettigen Fettsäuren, die man im Steak o.Ä. findet und die schlecht für unser Herz, die Blutgefäße etc. sind, sondern um mittelkettige Fettsäuren wie Laurinsäure, Caprin- und Caprylsäure. Diese sind besonders leicht verdaulich und werden direkt zur Energiegewinnung verwendet und nicht (bzw. selten) in den Depots eingelagert. Zudem enthält es auch noch weniger Kalorien als andere Öle und Fette. Top also, wenn ihr auf euer Gewicht achten wollt. Außerdem wirken diese Fettsäuren antibakteriell, sowie gegen Viren (z.B. Grippe- oder Herpesviren). Kokosöl bietet also auch einen super Schutz für unser Immunsystem, unterstützt die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden.

GOJI-BEEREN – das Vitalwunder
Goji-Beeren (auch als Wolfsbeere oder Glücksbeere genannt) werden nicht ohne Grund als Superfood bezeichnet, denn die kleinen roten Früchte haben eine enorm hohe Nährstoff- und Vitalstoffdichte  und warten mit einer Vielzahl an positiven Eigenschaften für die Gesundheit auf. Die Beeren enthalten wertvolle Phytonährstoffe und Antioxidantien, die nicht nur unsere Immunabwehr stärken und eine gesunde Darmflora unterstützden, sondern gut für unsere Augen sowie für ein gesundes Nervensystem sind. Kein Wunder, dass Goji-Beeren bereits seit Jahrtausenden fester Bestandteil der chinesischen Heilmedizin sind.

HANFSAMEN – der Alleskönner
Hanfsamen zählen zu den nährstoffreichsten Nahrungsmitteln der Welt – sie sind extrem reich an den für unseren Organismus lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (mit einem besonders hohen Anteil an Linolsäure und der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure). Zudem enthalten die Samen hohe Anteile an Vitamin B1, B2 und E, Magnesium, Kalzium, Kalium und Eisen. Vor allem aber zählt Hanf zu den seltenen Ölpflanzen, deren Samen Gamma-Linolensäure (GLA) enthalten. Die gezielte Einnahme dieser dreifach ungesättigten Omega-6-Fettsäure kann entzündliche Prozesse und chronische Erkrankungen wie Neurodermitis oder Arthritis positiv beeinflussen. Auch bei Herzkreislauferkrankungen werden die Alleskönner-Samen seit geraumer Zeit therapeutisch eingesetzt.

Superfood Schokolade wird zubereitet
Superfood Schokolade wird mit Nüssen und Früchten zubereitet

Zutaten:
1/2 Tasse  Kokosöl
1/2 Tasse Rohkost-Kakaopulver
1/4 Tasse Ahornsirup
 
Als Belag:
Gefriergetrocknete Himberen,
Goji-Beeren
getrocknete Ananas Stücke
Walnüsse
Pekanüsse
Mandeln
Kürbiskerne & Hanfsamen
Kokosflocken
Jelena Sequioa dekoriert die Superfood-Schokolade zu
Zubereitung:
In einem mittelgroßen Topf bei niedriger Hitze das Kokosöl zum Schmelzen bringen. Dann bei niedrigster Hitze den Ahornsirup und das Kakaopulver hinzugeben und rühren bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Mit einem Esslöffel lässt sich die Schokocreme in runde Taler auf einer Silikonunterlage verteilen (Backpapier oder Frischefolie eignen sich sicher auch). Die Größe der Taler ist jedem selbst überlassen. Diese hier haben einen Durchmesser von etwa 4-6 cm. So lange die Schokolade noch flüssig ist, können die getrockneten Früchte und Nüsse darauf verteilt werden. Nachdem die Taler garniert sind, sollten sie mindestens 15 Minuten im Gefrierfach bleiben, bis sie serviert werden können. Aber probiert es am besten selber aus und genießt die Wahnsinns-Kombination dieser Superfood-Zutaten – auf dass sie euch nicht nur gute Laune, sondern auch eine schönere Haut und langanhaltende Gesundheit bescheren. Auf den Geschmack gekommen?

Auf meinem Blog itsineffable.com  und auf meinem Instagram Account findet ihr jede Menge weitere gesunde Rezepte.

Superfood-Schokolade mit Nüssen und Früchten

Jelena Sequioa zeigt uns die fertige Superfood-Schokolade

 

Fotos: PR

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