Prinkshop – lässige und politische Statement-Shirts

Prinkshop – lässige und politische Statement-Shirts

Das amerikanische Label Prinkshop kreiert aussagekräftige Statement-Shirts, um auf gesellschaftspolitische Themen aufmerksam zu machen und seinen Trägerinnen zu ermöglichen, Haltung zu demonstrieren. Und genau diese ist in Zeiten von Trump, der beinahe im Minutentakt rassistische, sexistische und menschenverachtende Kommentare von sich gibt und von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt, gefragter denn je.

Während wir unsere Augen gerne hin und wieder schließen würden, um die momentane politische Lage in der Welt und vor allem Donald Trump auszublenden, arbeitet Prinkshop gezielt mit politischen Statements, um wichtige Botschaften via Kleidung nach Außen zu tragen. Tagtäglich versetzen die News in der Presse und vor allem Trump die ganze Welt in Aufruhr. Hunderttausende Frauen nahmen und nehmen weltweit an »Women’s Marches« teil und protestieren gegen die rassistische und frauenfeindliche Politik Trumps. Stars wie Meryl Streep, die mit ihrer Ansprache bei der Verleihung der Golden Globes ein Zeichen setzte, sprechen sich demonstrativ für Diversität und eine weltoffene Gesellschaft aus.

Prinkshop reiht sich in diese Protestbewegung ein und druckt grafische Slogans auf ihre Shirts, die thematisch von Sexhandel über Ausbildung und Obdachlosigkeit bis hin zur Gleichberechtigung in der Ehe reichen. Und weil man gemeinsam mindestens doppelt so stark ist, kooperiert das Label mit wegweisenden Organisationen und spendet 30% seiner Einnahmen an die jeweilige Organisation.

Gemeinsam mit dem weltbekannten Topmodel und der bekennenden Feministin Cara Delevingne hat Prinkshop beispielsweise auch das Unisex-T-Shirt »You See A Girl I See The Future« designt, dessen Verkaufserlös zur Hälfte an die Frauenkampagne Girl Up geht, die sich für die Stärkung der weltweiten Frauenrechte einsetzt.

Die Statement-Shirts und Taschen erhalten ihre aussagekräftige Botschaft via Siebdruck: Ein Druckverfahren, mit dem bereits in den 60ern und 70ern in den USA und anderen Teilen der Welt politische Statements zu Protestzwecken auf Kleidung gedruckt wurde.
Prinkshop greift somit die alte Tradition wieder auf, aktuelle, hochpolitische und bewegende Themen aufzugreifen und mittels künstlerischem Handwerk zu verbreiten.

Hinter Prinkshop steckt die Amerikanerin Pamela Bell, die das Label gründet hat, um den Versuch eines »kreativen Kapitalismus« zu starten. Denn im kreativen Kapitalismus-Modell kann ein Betrieb sowohl profitabel als auch gesellschaftlich nützlich sein. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Beziehungsweise mit einem T-Shirt.

 

Fotos: PR

Und hier geht’s zu unserem Greenpeace-Interview zum Thema Klimawandel und Trump.