Kipepeo Clothing »Safari Ya T-Sheti« – Die Reise eines T-Shirts 

Wie kommt mein T-Shirt in meinen Kleiderschrank? Was sich anhört wie eine Frage für die »Sendung mit der Maus« ist eine der elementarsten Fragestellungen der fairen Mode. Das Fair Fashion Label Kipepeo Clothing zeigt mit ihrer neuen Reportage »Safari Ya T-Sheti« auf charmante, verständliche und lebensfreudige Weise, wie ihre fairen T-Shirts von Tansania nach Deutschland kommen.

Kipepeo. Das ist Kiswahili und bedeutet »Schmetterling«. Und steht sinnbildlich für die spannende Unternehmensgeschichte des Stuttgarter Fair Fashion Labels. Denn der Flügelschlag eines Schmetterlings kann manchmal einen ganzen, wunderschönen Sturm hervorrufen. Alles begann mit Martin und seiner Zeit als ehrenamtlicher Aushilfslehrer in Tansania. Zum Abschied malte ihm 2008 die kleine Abigail ein Bild, das er als Erinnerung auf ein T-Shirt drucken ließ.

Immer und immer wieder wurde er darauf angesprochen und fragte sich: »Kann ein Student ohne große finanzielle Mittel Menschen in Afrika mit Mode helfen!?« Yes he can. So gründete Martin Kipepeo Clothing und brachte viele, weitere Kinderzeichnungen aus Tansania auf faire Bio-Shirts. Vom Schulunterricht in Tansania, über die kleinen Baumwollfelder, die nachhaltigen Nähereien und Fabriken bis hin zum Eco-Siebdruckatelier in Stuttgart schenkt Kipepeo Clothing spannende Einblicke in die Reise eines alltäglichen Kleidungsstücks, das viel mehr Liebe und Aufmerksamkeit auf seinem Weg erfährt, als wir denken:

 

Kipepeo Clothing – Vom Baum in den Schrank

Von den über 25 Millionen Tonnen Baumwolle, die jährlich weltweit produziert werden, ist nur 1% biologisch. Kipepeo Clothing nutzt diese Baumwolle und kultiviert damit eine vertikale und transparente Wertschöpfungskette, die Kleinbauern und lokalen Unternehmen vor Ort in Tansania direkt hilft.

Durch die Privatisierung vieler Textilfabriken in den 1990er Jahren und den regen Handel mit »gespendeten« Kleidungsstücken aus Europa, wurde die lokale Textilwirtschaft in Tansania zersplittert. Martin und sein Team knüpften hier an, nutzten das vorhandene Know-how in Sachen Textilproduktion und kurbelten mit ihren Ideen den nachhaltigen Modemarkt in Tansania an. So hilft Kipepeo Clothing heute, dass Frauen und Männer unabhängig für ihr Einkommen verantwortlich sind und so sich und ihre Familien versorgen können. Neben T-Shirts produziert Kipepeo Clothing auch Babykleidung und Accessoires.

 

Kleider macht Schule! 

Ein wichtiger Grundpfeiler, neben dem verantwortungsbewussten Handeln gegenüber Mensch und Umwelt, ist die Investition des Labels in die Zukunft Tansanias. Und davon liegt ziemlich viel in den Kindern des Landes. Martin und sein Team unterstützen deshalb die Mecsons Primary & Nursery school sowie die Utukufu-School in Arusha mit jedem verkauften Kleidungsstück. Die Schule, in der Martin schon damals die kleine Abigail kennenlernen durfte.

Neben alltäglichen Schulutensilien hat Kipepeo Clothing bereits ein neues Küchengebäude bauen können, den Kindern den Zugang zum Internet mit einem eigenen Computerraum ermöglicht sowie ein komplett neues Schulgebäude für weitere Schüler*innen angemietet. Mit den Spenden aus ihren Einnahmen ist es Kipepeo Clothing außerdem möglich, das jährliche Schulgeld vieler Jungs und Mädchen zu bezahlen. Mehr Infos unter kipepeo-clothing.com.

 

Bilder: PR

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation und Unterstützung von Kipepeo entstanden. Danke dafür – so können wir unser Gehalt wieder zurück in den fairen Kreislauf geben.

 

 

Und hier geht es zu einem weiteren tollen Label: People Berlin – Wenn aus Straßenkindern Designer werden